Martin Luther University Halle-Wittenberg

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20201126-Lageplan_Standorte_der_Naturwissenschaftlichen_Fakultaet_I.pdf (4.9 MB)  vom 26.11.2020

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Standorte der Fakultät

Der Weinberg Campus von oben

Der Weinberg Campus von oben

Der Weinberg Campus von oben

Der größte Teil der Lehrgebäude und Forschungseinrichtungen der Naturwissenschaftlichen Fakultät I – Biowissenschaften konzentriert sich am Weinberg Campus in Halle/Saale. In direkter Nachbarschaft befinden sich die zwei weiteren Naturwissenschaftlichen Fakultäten der Universität sowie überregional bedeutende Forschungsinstitute wie das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB), das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ), das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS), das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik (CSP) und andere. Des Weiteren sind hier über 100 Unternehmen und Start-ups der Life-Sciences- und Material-Sciences-Branche angesiedelt sowie der Transfer- und Gründerservice der Universität.

Am Kirchtor 1

Das Gebäude des Institutsbereichs Geobotanik auf dem Gelände des Botanischen Gartens stammt aus den 1840er Jahren und gehört damit zu den ältesten Institutsgebäuden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Derzeit wird das historische Gebäude umfassend saniert und bis Ende 2022 um ein Laborgebäude und ein neues Herbarium ergänzt.

Biologicum (Weinbergweg 10)

Biologicum

Biologicum

Biologicum

Das Biologicum am Weinbergweg wurde in den Jahren 1998-2000 errichtet und beherbergt die Institutsbereiche Genetik, Pflanzenphysiologie und Didaktik der Biologie sowie das Prüfungsamt Biologie.

Biologicum - Gewächshaus und Hörsaal

Biologicum - Gewächshaus und Hörsaal

Biologicum - Gewächshaus und Hörsaal

Im hinter dem Biologicum gelegenen Gewächshaus befinden sich auch ein Hörsaal und ein Seminarraum.

Biozentrum (Weinbergweg 22)

Biozentrum

Biozentrum

Biozentrum

Das 1998 fertig gestellte Biozentrum wird von universitären und außeruniversitären, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie von Firmen der Biotech-Branche genutzt. Im Gebäude sind u. a. eine Arbeitsgruppe der Pharmazie und die Fachstudienberatung des englischsprachigen Masterstudiengangs Pharmaceutical and Industrial Biotechnology untergebracht.

Botanischer Garten

Das Tropenhaus im Botanischen Garten gespiegelt im Seerosenteich

Das Tropenhaus im Botanischen Garten gespiegelt im Seerosenteich

Das Tropenhaus im Botanischen Garten gespiegelt im Seerosenteich

Der Botanische Garten in der nördlichen Innenstadt entstand 1698 als einer der ersten in Preußen und wurde im Laufe der Jahrhunderte auf seine heutige Größe von etwa 4,5 ha erweitert. Rund 12.000 Pflanzenarten wachsen hier im Freiland und in verschiedenen Gewächshäusern. Besonders markante Gebäude sind die 1788 errichtete historische Sternwarte, das Tropenhaus sowie das Victoriahaus mit den gleichnamigen Seerosen.

Charles-Tanford-Proteinzentrum (Kurt-Mothes-Straße 3a)

Charles-Tanford-Proteinzentrum

Charles-Tanford-Proteinzentrum

Charles-Tanford-Proteinzentrum

Unter dem Dach des 2018 eingeweihten Forschungsgebäudes wird fächerübergreifend an der Proteinforschung gearbeitet. Das Charles-Tanford-Proteinzentrum (CTP) beherbergt neben Arbeitsgruppen der Biochemie und der Pharmazie auch Chemiker und Mediziner sowie das interdisziplinäre Zentrum für Innovationskompetenz ZIK HALOmem.

Der Name des Charles-Tanford-Proteinzentrums erinnert an den 1921 in Halle/Saale als Karl Tannenbaum geborenen Biochemiker und Proteinforscher, dessen Familie 1929 vor dem aufkommenden Nationalsozialismus zunächst nach England floh. 1939 ging Tannenbaum, der seinen Namen inzwischen in Charles Tanford geändert hatte, nach New York und studierte dort Chemie. In seiner weiteren akademischen Laufbahn wirkte Tanford an der Princeton University, an der Harvard University, an der University of Iowa und schließlich an der Duke University. 2009 verstarb Tanford als renommierter und hochgeachteter Proteinforscher in York/England.

Große Steinstraße 79/80

Große Steinstraße 79/80

Große Steinstraße 79/80

Große Steinstraße 79/80

Während der Sanierung des historischen Institutsgebäudes am Botanischen Garten sind zwei Arbeitsgruppen der Geobotanik interimsweise in diesem zentral in der Innenstadt gelegenen Geschäftshaus untergebracht.

Herbarium (Neuwerk 21)

Herbarium an Rande des Botanischen Gartens

Herbarium an Rande des Botanischen Gartens

Herbarium an Rande des Botanischen Gartens

Das Herbarium der Universität wurde 1812 begründet und umfasst heute ca. 600.000 Belege höherer und niederer Pflanzen sowie Pilze aus aller Welt. Bis zur Fertigstellung des Herbarium-Neubaus (Ende 2022) sind die Sammlung und eine Arbeitsgruppe der Geobotanik noch in einer, in den 1920er Jahren vom Architekten Bruno Föhre entworfenen, ehemaligen Fabrikantenvilla am Rande des Botanischen Gartens untergebracht.

Hoher Weg 8

Hoher Weg 8

Hoher Weg 8

Hoher Weg 8

In der ehemaligen Pädagogischen Hochschule „N. K. Krupskaja“ befinden sich heute Arbeitgruppen der Pharmazeutischen Biologie und der Zoologie. Das Gebäude liegt einen knappen Kilometer nördlich des Weinberg Campus und ist fußläufig in ca. einer Viertelstunde zu erreichen.

Institut für Pharmazie (Wolfgang-Langenbeck-Straße 4)

Institut für Pharmazie

Institut für Pharmazie

Institut für Pharmazie

Das Hauptgebäude der Pharmazie aus den 1960er Jahren, mit dem markanten Hörsaalkubus, wird bis Ende 2022 umfassend saniert. Die normalerweise hier ansässigen Arbeitsgruppen der Pharmazie sind interimsweise im ehemaligen Gebäude des Instituts für Biochemie in der Kurt-Mothes-Straße 3 untergebracht.

Institut für Pharmazie – Seitenflügel

Institut für Pharmazie – Seitenflügel

Institut für Pharmazie – Seitenflügel

Der Seitenflügel des Pharmaziegebäudes, der das Hauptgebäude mit dem Institut für Chemie verbindet, wurde bereits in den 1990er Jahren modernisiert. Hier befinden sich die Praktikumslabore für die Studierenden der Pharmazie sowie die Fachstudienberatung Pharmazie.

Kurt-Mothes-Straße 3

Kurt-Mothes-Str. 3

Kurt-Mothes-Str. 3

Kurt-Mothes-Str. 3

Dieses Gebäude wurde Ende der 1980er Jahre als Institutsgebäude für die Biochemie errichtet und bis 2018 als solches genutzt. Nach dem Umzug der meisten Arbeitsgruppen der Biochemie in das neu erbaute Charles-Tanford-Proteinzentrum, beherbergt das Gebäude Kurt-Mothes-Straße 3 noch zwei Arbeitsgruppen der Mikrobiologie und das Prüfungsamt der Biochemie. Des Weiteren wird das Gebäude, während der Sanierung des Instituts für Pharmazie, von mehreren Arbeitsgruppen der Pharmazie, dem Prüfungsamt Pharmazie und dem Dekanat als Interim genutzt.

Kurt-Mothes-Straße 3 – Seitenflügel ("Walfisch")

Kurt-Mothes-Straße 3 – Seitenflügel ("Walfisch")

Kurt-Mothes-Straße 3 – Seitenflügel ("Walfisch")

Der bereits in den 1990er Jahren sanierte und zu einem modernen Laborgebäude umgebaute Anbau der Kurt-Mothes-Straße 3 wird, aufgrund seines markanten Dachaufbaus, Walfisch genannt. Unter diesem Dach forschen Arbeitsgruppen der Biochemie und der Pharmazie.

Technologie- und Gründerzentrum (TGZ III, Heinrich-Damerow-Straße 4)

Technologie- und Gründerzentrum (TGZ III)

Technologie- und Gründerzentrum (TGZ III)

Technologie- und Gründerzentrum (TGZ III)

In diesem modernen Forschungsgebäude sind neben Einrichtungen und Firmen mit den Branchenschwerpunkten Bio- und Nanotechnologie sowie Materialwissenschaften jeweils eine Arbeitsgruppe der Pharmazie und der Biologie ansässig.

Zoologische Sammlung (Domplatz 4)

Zoologische Sammlung

Zoologische Sammlung

Zoologische Sammlung

Das 1839 erbaute ehemalige Medizinische Klinikum am Domplatz in der Innenstadt von Halle/Saale wurde 1883–1887 zum Zoologischen Institut umgebaut. Heute beherbergt das denkmalgeschützte Gebäude die Zoologische Sammlung der Universität, die über 2 Millionen Objekte umfasst.

Hier kann ein virtueller Rundgang durch das Schaumagazin der Zoologischen Sammlung unternommen werden.

Kunst am Bau

Tanfords Garten / Künstler: Timm Kregel

Tanfords Garten / Künstler: Timm Kregel

Tanfords Garten / Künstler: Timm Kregel

Für das neu errichtete Charles-Tanford-Proteinzentrum schuf der Leipziger Bildhauer und Maler, Timm Kregel (*1957), im Jahre 2017 eine Installation aus Metallskulpturen. Diese trägt den Titel „Tanfords Garten“ und erinnert an den Namensgeber des Forschungszentrums, den in Halle geborenen und 1929 zunächst nach England und später in die USA emigrierten Biochemiker und Proteinforscher, Charles Tanford.

Fassadeninstallation / Künstler: Bernd Göbel und Peter Michael

Fassadeninstallation / Künstler: Bernd Göbel und Peter Michael

Fassadeninstallation / Künstler: Bernd Göbel und Peter Michael

Dem Institut für Pharmazie ist auf der Nordseite ein Kubus vorgelagert mit einem verglasten Eingangsbereich im Erdgeschoss. Darüber befindet sich der große Hörsaal, der außen mit einer Kombination aus Kacheln und Metallobjekten versehen ist. Diese Installation schufen die halleschen Bildhauer, Bernd Göbel (*1942) und Peter Michael (*1938), in den Jahren 1967–68. Im Rahmen der laufenden Sanierung des Gebäudes wird diese restauriert.

Die Gefährten / Künstler: Uwe Pfeifer

Die Gefährten / Künstler: Uwe Pfeifer

Die Gefährten / Künstler: Uwe Pfeifer

1987 entwarf der hallesche Maler und Grafiker, Uwe Pfeifer (*1947), das Wandbild „Die Gefährten“ für den Eingangsbereich der damaligen Pädagogischen Hochschule „N. K. Krupskaja“. Das 18 qm große Bild aus 66 emaillierten Metallkacheln zeigt eine Gruppe von Menschen, die auf den Eingang zulaufen und unter denen sich u. a. Leonardo Da Vinci, Albert Einstein, Ernst Thälmann oder Rosa Luxemburg befinden.

Glasfenster / Künstler: Rüdiger Reinel

Glasfenster / Künstler: Rüdiger Reinel

Glasfenster / Künstler: Rüdiger Reinel

Im Eingangsbereich der ehemaligen Pädagogischen Hochschule „N. K. Krupskaja“, in der heute Arbeitsgruppen der Zoologie und Pharmazeutischen Biologie angesiedelt sind, befindet sich ein großes Glasfenster, auf dem Illustrationen mathematischer Prinzipien, wie der Satz des Pythagoras, dargestellt sind. Das Fenster wurde vom halleschen Glaskünstler und Professor an der Burg Giebichenstein, Rüdiger Reinel (1939–2016), entworfen.

Liegende / Künstler: Gustav Weidanz

Liegende / Künstler: Gustav Weidanz

Liegende / Künstler: Gustav Weidanz

Auf der Grünfläche zwischen dem Institut für Pharmazie und dem Institut für Chemie, direkt gegenüber des Proteinzentrums, befindet sich eine liegende weibliche Aktplastik aus dem Jahr 1959 des halleschen Bildhauers Gustav Weidanz. Weidanz (1889–1970) war Professor an der Burg Giebichenstein, der späteren Kunsthochschule in Halle.

Wir rufen Frieden / Künstler: Gerd Jäger

Wir rufen Frieden / Künstler: Gerd Jäger

Wir rufen Frieden / Künstler: Gerd Jäger

Die Skulpturengruppe „Wir rufen Frieden“ wurde 1967 vom Dresdner Professor für Bildhauerei, Gerd Jäger (1927–2019), geschaffen. Auch sie befindet sich auf der Grünfläche zwischen dem Institut für Pharmazie und dem Institut für Chemie.

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